Spezifikationen & Tests

AC : Alternating Current; Wechselstrom, siehe VAC

ACTUATION FORCE  (Operating Force) - Betätigungskraft : Kraft die benötigt wird um den Schalter von einem Schaltzustand in den anderen zu überführen. Bei zu drehenden Produkte entspricht dies dem Drehmoment. 

ANTISTATIC - Antistatisch : Eine antistatisches Bauteil wiedersteht einem spezifizierten Potential unterschied, typischerweise zwischen 8 und 10 Kilovolt DC, ohne eine leitende Verbindung zwischen dem Betätiger und den Schaltkontakten herzustellen.

ARCING - Lichtbogenüberschlag : Hoher Stromfluss während des Öffnens und Schließens der Kontakte, welcher die Kontakte eines Schalters beschädigen kann.

BOUNCE - Kontaktprellen : Bezeichnet das wiederholte Abprallen und Anschlagen des beweglichen Kontaktes nach Betätigung des Schalters. Im Allgemeinen wird hierbei eine Zeit angeben nach welcher dies spätestens abgeklungen ist und ein endgültiger, definierter Schalzustand erreicht worden ist.

CAPACITIVE LOAD - Kapazitive Last : Last bei welcher der Strom kurz nach dem Schließen der Kontakte sehr viel höher ist als während des laufenden Betriebes. Bei einer Kapazitiven Last, eilt der Strom der Spannung voraus. Siehe auch Induktive Last, Widerstandslast, Leistungsfaktor, Einschaltstrom.

CARRYING CURRENT - Dauerstrombelastbarkeit : Maximalstrom den die bereits geschlossenen Kontakte bewältigen können. Dieser Wert kann durchaus höher sein wie die Schaltleistung. Siehe auch Schaltleistung.

CONTACT RATING (Switching rating) - Schaltleistung : Spezifiziert den Strom welchen der Schalter bei der angegebenen Spannung, sprich die Last, schalten kann. Dieser Wert ist abhängig von der Art der Last (induktive, kapazitive, Widerstands- oder Lampenlast).

CONTACT RESISTANCE -
Übergangswiderstand : Widerstand der geschlossenen Kontakte inklusive der Anschlüsse (Anfangswert).

CREEPAGE - Kriechstrom : Ungewünschter Stromfluss von einem Leiter zum einem Anderen.

CYCLE - Zyklen (Schaltzyklen) : Kompletter Zyklus, über alle Schaltstufen eines Schalters / Joysticks von der Ausgangs- zur Endposition und wieder zurück zur Ausgangsposition.

DC (Direct Current) : Gleichstrom. Siehe VDC

DIELECTRIC STRENGTH - Spannungsfestigkeit : Fähigkeit des Isolationsmaterial Spannungen zu wiederstehen ohne dass ein Spannungsüberschlag an der Oberfläche stattfindet. Auch bekannt als Dielektrischer-Widerstand.

DRY CIRCUIT
: Anwendung bei der das Lastniveau keinen Funkenüberschlag, kein Schmelzen oder eine Aufweichung der Kontakte bewirkt. Hierfür sind typischerweise goldbeschichtete Kontakte erforderlich, um die Zuverlässigkeit zu gewähren, da durch den fehlenden Lichtbogen keine Selbstreinigung bei Silberkontakten sichergestellt werden kann. Typische Last: z.B. 0,4VA bei max. 20V DC oder Scheitelwert AC.

DWV (Dielectric Withstanding Voltage) : Siehe Spannungsfestigkeit

ELECTRICAL LIFE - Elektrische Lebensdauer : Anzahl der Operationen bei einer angegebenen elektrischen Last, die keine Veränderung der elektrischen und mechanischen Komponenten bewirkt, welche einen schlechteren Wert zeigen würde als die End-of-Life Kriterien. 

END OF LIFE CRITERIA - End-Of-Life Kriterien : Spezifikationen die ein Schalter am Ende seiner angegebenen elektrischen Lebensdauer erfüllen muss. Typisch hierfür sind Übergangswiderstand und Temperaturanstieg unter der angegeben Last.

ESD : Electrostatic discharge; Elektrostatische Entladung

HEAT RISE - Temperaturanstieg : Indirekte Messung des Überganswiderstandes, oft von Normungsinstituten angewendet. Der Temperaturanstieg über Raumtemperatur wird hierbei bestimmt um zu überprüfen ob dieser innerhalb der Sicherheitsvorgaben liegt.
 
INDUCTIVE LOAD - Induktive Last  : Last bei der der Strom nach dem Einschaltvorgang langsam bis auf den stetigen Strom des laufenden Betriebs ansteigt, jedoch beim Ausschaltvorgang um ein mehrfaches des Stromes im laufenden Betrieb ansteigen kann. Der Strom eilt hierbei der Spannung nach. Elektromotoren sind die am Häufigsten auftretenden induktiven Lasten. Induktive Lasten bereiten für elektrische und elektronische Schaltungen von allen Lasten die größten Probleme. Siehe auch kapazitive Last und Widerstandlast.

INRUSH - Einschaltstrom : Zum Zeitpunkt des Schließens der Kontakte auftretender hoher Strom, charakteristisch für kapazitive Lasten und Lampenlasten.

INSULATION RESISTANCE - Isolationswiderstand : Der elektrische Wiederstand zwischen normalerweise voneinander isolierten elektrischen Leitern, gemessen für Gleichstrom.

IP : Schutzklasse für elektrische Betriebsmittel nach IEC 529 und Din 40050. Zeigt den Grad des Schutzes gegen unbeabsichtigtes Berühren, sowie das Eindringen von festen und flüssigen Stoffen an. 
 
LAMP LOAD (Tungsten) - Lampenlast (Wolfram) : Last mit einem sehr hohen Einschaltstrom von ca. der 10-16 fachen höhe des Stromes im laufenden Betrieb. l

LEAKAGE RESISTANCE : Dielectric strength; Spannungsfestigkeit

LIFE : Siehe Electrical life, Mechanical Life; Lebensdauer

LOGIC LEVEL : Siehe Dry Circuit.

LOW ENERGY : Siehe Dry circuit.

MECHANICAL LIFE - mechanische Lebensdauer : Anzahl der Operationen ohne elektrischen Last, bzw. bei Schwachstrom, die keine Veränderung der elektrischen und mechanischen Komponenten bewirkt, welche einen schlechteren Wert zeigen würde als die End-of-Life Kriterien.

MOISTURE PROOF - Feuchtigkeitsfest : Abgedichteter Schalter der hoher Luftfeuchtigkeit und eingeschränktem Außeneinsatz, wie  Regen wiederstehen kann.

NON-SWITCHING RATING
: Siehe Dauerstrombelastbarkeit

OPERATING FORCE - Betätigungskraft : Siehe Betätigungskraft

OPERATING TEMPERATURE - Arbeitstemperatur  : Temperaturbereich in dem das Produkt benutzt werden darf.

POWER FACTOR (PF) - Leistungsfaktor : Bezeichnet das Verhältnis von Wirkleistung zur Scheinleistung, wird zur Charakterisierung von induktiven und kapazitiven Lasten verwendet.

RATING : Siehe Schaltleistung

RESISTIVE LOAD -
Widerstandslast : Die Last, sprich Strom und Spannung sind stets gleichmäßig, auch während des Öffnens und Schließens der Kontakte. Siehe hierzu auch induktive Last und kapazitive Last.

STORAGE TEMPERATURE  - Lagertemperatur : Temperaturbereich in dem ein Produkt gelagert werden darf, ohne dass die spätere Funktion beeinträchtigt wird. Der Lagertemperaturbereich ist typischerweise größer als der Arbeitstemperarturbereich.

TACTILE FEEL (FEEDBACK) - Taktiles Feedback (Schaltgefühl) : Das Schalten der Kontakte kann gefühlt bzw. gehört werden.

TRAVEL - Gesamtweg (Gesamtschaltweg) : Der gesamte Weg über den sich der Betätiger bewegen lässt. Siehe auch Vorlaufweg und Nachlaufweg.

VAC : Volt Wechselspannung. Siehe AC

VDC
: Volt Gleichspannung. Siehe DC

     Tel.:  +49 (0)89 45 99 11-33  
     Fax.: +49 (0)89 45 99 11-26
     info@apem.de